Metall-Guss

Wir gießen im Wachsausschmelzverfahren (Feinguss), auch "Guß nach der verlorenen Form" genannt. Zusätzlich in einer modernen Variante, dem "Lost-Foam-Casting", bei dem man vergasungsfähiges Styropor statt des auszuschmelzenden Wachses/Kunststoffs verwendet.

Ein spezielles, für den 3D-Druck im Hinblick auf Feinguss entwickeltes Kunststoff-Filament  ist rückstandsfrei ausbrennbar. Der Vorteil des 3D-Drucks gegenüber einem händisch modellierten Wachsmodell liegt in der zehntelmillimetergenauen Umsetzung des CAD-Entwurfs .

 

Der fertige 3D-Druck wird mit einer Einbettmasse umhüllt und bei ca. 700°C ausgeschmolzen. Der verdampfende Kunststoff lässt die gewünschte Gussform als Hohlraum zurück. In diesen wird das flüssige Metall gegossen. Nach dem Erstarren muß die Form zerstört und vom Gussteil abgetrennt werden. So können komplexe Modelle mit Hinterschneidungen gegossen werden, die man aus einer Dauerform nicht herauslösen könnte.

 

Für große Teile wird anstatt des Kunststoffs vergasungsfähiges Styropor verwendet, das mit Hilfe unseres CNC Fräsroboters in die gewünschte Form gebracht wird. Für diese Art des Gusses  (Lost Foam Casting) benötigt man eine hochspezialisierte Schlichte und ungebundenen Quarzsand.